Ölpreise kaum verändert

Die Ölpreise gaben sich am Montag nur wenig bewegt. Nach einem freundliche Start in die neue Handelswoche mit leichten Kursgewinnen drehten die Preise in die Verlustzone und sind gegen Mittag etwas gesunken. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete zuletzt 64,86 US-Dollar. Das waren zwölf Cent weniger als am Freitag. Der Preis für amerikanisches Rohöl der Sorte WTI fiel ebenfalls leicht um neun Cent auf 58,95 Dollar.
13.01.2020 13:19

In der vergangenen Woche hatten die Erdölpreise bereits deutlich unter Druck gestanden. Es gab die stärksten Verluste auf Wochensicht seit Juli. Auslöser war eine tendenzielle Entspannung im Verhältnis zwischen den USA und Iran. Die Gefahr eines Krieges zwischen den beiden Ländern scheint dadurch gesunken zu sein.

Allerdings haben zuletzt die Spannungen innerhalb des Iran zugenommen und es kam zu regimekritischen Protesten. Marktbeobachter gehen davon aus, dass die Iran-Krise weiter ein bestimmender Faktor am Ölmarkt bleiben wird. "Das Risiko, dass der Konflikt wieder hochkocht, ist nicht zu vernachlässigen", kommentierte Rohstoffexperte Carsten Fritsch von der Commerzbank.

Iran gehört als ölreiches Land zum Erdölkartell Opec. Aufgrund harter Sanktionen ist der Ölexport des Landes aber massiv gesunken./jkr/jsl/jha/

(AWP)