Ölpreise knüpfen an Vortagesgewinne an

Die Ölpreise haben am Donnerstag an ihre Vortagesgewinne angeknüpft. Zuletzt kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Oktober 77,44 US-Dollar. Das waren 30 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für amerikanisches Rohöl der Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 25 Cent auf 69,75 Dollar.
30.08.2018 13:01

Bereits am Mittwochabend hatten die Ölpreise deutlich zugelegt. Die Rohstoffexperten der Commerzbank verweisen auf die in den USA gesunkenen Rohöllagerbeständen. Die Daten hätten vor allem deshalb den Markt bewegt, da sie auf eine starke Nachfrage hindeuten würden. Dieses Mal seien nicht wie zuletzt gestiegene Exporte für den Rückgang verantwortlich gewesen.

Die rückläufigen Rohölbestände der USA treffen auf einen Markt, der ohnehin mit baldigen Angebotsknappheiten rechnet. Darauf deuten Terminkontrakte für November hin, wenn Wirtschaftssanktionen der USA gegen das Opec-Land Iran in Kraft treten. Es geht um ein faktisches Öl-Embargo gegenüber Iran. Andere Opec-Staaten haben angekündigt, den erwarteten Angebotsausfall seitens Iran ausgleichen zu wollen./jsl/bgf/jha/

(AWP)