Ölpreise legen etwas zu

Die Ölpreise sind am Donnerstag etwas gestiegen. Ein Barrel (je 159 Liter) der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) mit Lieferung im November kostete gegen Mittag 50,10 US-Dollar. Das waren zwölf Cent mehr als am Vortag. Der Preis der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Dezember stieg um 43 Cent auf 56,23 Dollar.
05.10.2017 12:50

Damit haben sich die Ölpreise ein Stück weit von den Verlusten vom Vortag erholen können. Am Mittwochnachmittag waren die Ölpreise trotz eines unerwartet starken Rückgangs der US-Ölreserven gesunken. Experten erklärten die zuletzt fallenden Ölpreise mit der Entwicklung der Fördermenge in den USA. Diese war in der vergangenen Woche nach Angaben der US-Regierung gestiegen.

Rohstoffexperten der Commerzbank haben jüngsten Aussagen aus Russland zu einer möglichen Verlängerung der Produktionskürzung von wichtigen Förderländern nur wenig Bedeutung beigemessen. Die gestrige Ankündigung Russlands, die gemeinsamen Produktionskürzungen mit der Opec bis Ende 2018 verlängern zu wollen, sehe weniger "nach einem Zeichen der Stärke, sondern eher nach einem Verzweiflungsakt aus", hiess es in einer Analyse. Die gewünschte Bereinigung des Ölmarktes von den Überschüssen sei bei weitem noch nicht erreicht./jkr/tos/jha/

(AWP)