Ölpreise legen etwas zu - US-Lagerdaten im Fokus

Die Ölpreise haben am Mittwoch nach zum Teil starken Verlusten während der vergangenen Handelstage wieder etwas zugelegt. Im Mittagshandel kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Oktober 51,05 US-Dollar. Das waren 25 Cent mehr als am Dienstag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im September stieg um 17 Cent auf 47,72 Dollar.
16.08.2017 13:36

"Unterstützt wurde der Preisanstieg durch einen erneut kräftigen Rückgang der US-Rohöllagerbestände", erklärten Rohstoffexperten der Commerzbank die Preisentwicklung. Am Dienstagabend hatte der Interessensverband American Petroleum Institute (API) einen starken Rückgang der Rohölvorräte gemeldet. Demnach waren die amerikanischen Ölreserven in der vergangenen Woche um 9,2 Millionen Barrel gefallen.

Am Nachmittag wird die US-Regierung ihren Wochenbericht zur Entwicklung der Ölreserven veröffentlichen. Die Daten werden derzeit am Ölmarkt stark beachtet. Sollte sich bei den offiziellen Regierungsdaten ein ähnlich deutlicher Rückgang wie bei den API-Kennzahlen ergeben, könnten die Rohölpreise zusätzlichen Auftrieb erhalten./jkr/bgf/fbr

(AWP)