Ölpreise legen weiter zu

Die Ölpreise haben am Mittwoch an die deutlichen Vortagesgewinne angeknüpft und weiter zugelegt. Ein Barrel (je 159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Dezember kostete am Mittag 56,74 US-Dollar. Das waren 13 Cent mehr als am Dienstag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im November stieg um 30 Cent auf 51,22 Dollar.
11.10.2017 12:45

Optimistische Worte des Generalsekretärs des Ölkartells Opec vom Vortag stützen laut Händlern weiterhin die Preise. Mohammed Barkindo hatte bei einer Konferenz in Neu Delhi bekräftigt, es sei in diesem und im kommenden Jahr mit einer anziehenden Ölnachfrage wegen der verbesserten weltwirtschaftlichen Lage zu rechnen. Zudem sei man bemüht, weitere Länder für die bestehende gemeinsame Förderbegrenzung wichtiger Ölstaaten zu gewinnen.

Hinzu kamen Berichte mit Bezug auf informierte Personen, wonach Saudi-Arabien im November weniger Öl nach China, Japan und Südkorea exportieren werde. Experten der Commerzbank weisen allerdings darauf hin, dass sich diese Zahlen nicht überprüfen lassen, da sie sich allein auf Absprachen beziehen dürften.

Wegen eines Feiertags am Montag werden die offiziellen wöchentlichen Daten zu den Rohöllagerbeständen in den USA nicht wie gewohnt am Mittwoch, sondern erst an diesem Donnerstag veröffentlicht. Experten rechnen mit einem Rückgang./tos/jha/

(AWP)