Ölpreise legen zu - Hoffnungsschimmer im Handelskonflikt

Die Ölpreise haben am Mittwoch ihre Kursverluste aus dem frühen Handel überwunden und zugelegt. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete gegen Mittag 58,53 US-Dollar. Das waren 29 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) rückte um 31 Cent auf 52,94 Dollar vor.
09.10.2019 11:55

Derzeit liegt der Fokus der Anleger am Ölmarkt auf der weiteren Entwicklung im Handelskonflikt zwischen den USA und China. Kurz vor geplanten Handelsgesprächen der beiden grössten Volkswirtschaften der Welt hatte es neue Spannungen gegeben, was die Notierungen zunächst belastet hatte. Allerdings soll China laut informierten Kreisen weiterhin zu einer Teilvereinbarung mit den USA bereit sein, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg. Nach der Kreisemeldung ging es mit den Ölpreisen wieder nach oben.

Die Daten zur Entwicklung der Ölreserven in den USA sorgten dagegen nicht für nennenswerte Preisreaktionen. Am Vorabend war bekannt geworden, dass der Interessenverband American Petroleum Institute (API) in der vergangenen Woche einen Anstieg der Lagerbestände um 4,13 Millionen Barrel verzeichnet hat. Am Nachmittag stehen die offiziellen Daten zu den Beständen an Rohöl der US-Regierung auf dem Programm, die am Ölmarkt stark beachtet werden. Analysten erwarten einen Anstieg der Vorräte um 1,9 Millionen Barrel./mf/jkr/fba

(AWP)