Ölpreise legen zu - IEA erhöht Prognose für Öl-Nachfrage

Die Ölpreise sind am Mittwoch nach einer neuen Nachfrageprognose durch die Internationale Energieagentur (IEA) gestiegen. Im Mittagshandel kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im November 54,56 US-Dollar. Das waren 29 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im Oktober stieg um 39 Cent auf 48,62 Dollar.
13.09.2017 12:51

Am Vormittag hatte die IEA ihre Prognose für die weltweite Nachfrage nach Rohöl erhöht und damit für steigende Ölpreise gesorgt. Die in Paris ansässige Organisation, in der sich führende Industriestaaten zusammengeschlossen haben, rechnet in diesem Jahr mit einem Anstieg der globalen Ölnachfrage um 1,6 Millionen Barrel pro Tag. Damit erhöhte die IEA ihre Prognose um 100 000 Barrel.

Die Nachfrage wachse derzeit stärker als erwartet, hiess es in einer Mitteilung der IEA. Dies gelte vor allem für Europa und für die Vereinigten Staaten. Die Auswirkungen der Wirbelstürme Harvey und Irma auf die Weltölmärkte werden als "relativ kurzlebig" eingeschätzt.

Im weiteren Handelsverlauf dürfte sich der Fokus zunehmend auf neue Daten zu den US-Ölreserven richten. Experten gehen davon aus, dass die Lagerbestände an Rohöl in der vergangenen Woche um 4,9 Millionen Barrel gestiegen sind. Die offiziellen Daten der amerikanischen Regierung werden am Nachmittag erwartet./jkr/jsl/das

(AWP)