Ölpreise legen zu - Lieferausfälle in Libyen

Die Ölpreise sind am Dienstag gestiegen. Meldungen über Lieferausfälle im Opec-Land Libyen hätten für Auftrieb gesorgt, hiess es von Marktbeobachtern. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Mai kostete am späten Nachmittag 51,68 US-Dollar. Das waren 93 Cent mehr als am Montag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 87 Cent auf 48,60 Dollar.
28.03.2017 18:13

Nach Informationen der Nachrichtenagentur Bloomberg hat Libyen die Produktion auf seinem grössten Ölfeld gestoppt. Dies reduziere die Gesamtförderung des Landes um zwanzig Prozent. Der Grund der Schliessung sei unklar, hiess es in dem Bericht. Die Nachricht unterstützte die Aufwärtsbewegung der Ölpreise, die bereits am Vorabend eingesetzt hatte.

Im weiteren Handelsverlauf dürften die Entwicklung der Ölreserven in den USA stärker in den Fokus der Anleger rücken. Am Abend stehen Daten zu den Lagerbeständen an Rohöl vom private American Petroleum Institute (API) auf dem Programm. Am Mittwoch wird das US-Energieministerium seine wöchentlichen Zahlen zu den Ölreserven bekannt geben./jkr/stb

(AWP)