Ölpreise legen zu - Schwächerer Dollar stützt

Die Ölpreise haben am Freitag zugelegt. Am späten Nachmittag kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im September 48,89 US-Dollar. Das waren 46 Cent mehr als am Donnerstag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur August-Lieferung stieg um 42 Cent auf 45,50 Dollar.
14.07.2017 18:30

Gestützt wurden die Ölpreise etwas durch den gesunkenen Dollarkurs. Ein schwächerer Dollar macht Rohöl in anderen Währungsräumen günstiger. Rohöl wird in Dollar gehandelt. Enttäuschende US-Konjunkturdaten hatten den Dollar am Nachmittag belastet.

Zuletzt gab es unterschiedliche Signale zur Balance am Ölmarkt. Einerseits gibt ein starker Rückgang der US-Ölreserven Hinweise auf ein gesunkenes Angebot. Andererseits sieht die Internationale Energieagentur (IEA) nach wie vor keinen Ausgleich von Angebot und Nachfrage, nachdem sie sich zuvor noch zuversichtlicher zum Abbau des Überangebots geäussert hatte./jsl/mis

(AWP)