Ölpreise nach US-Rohöllagerbeständen stark gefallen

Die Ölpreise sind am Mittwoch nach deutlich gestiegenen US-Rohöllagerbeständen stark unter Druck geraten. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete am späten Nachmittag 48,38 US-Dollar. Das waren 1,75 Dollar weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) sank um 2,06 Dollar auf 46,13 Dollar.
07.06.2017 17:31

Die Rohölbestände der USA sind in der vergangenen Woche überraschend und deutlich gestiegen. Die Vorräte legten laut Energieministerium um 3,3 Millionen auf 513,3 Millionen Barrel zu. Analysten hatten hingegen einen Rückgang um 3,1 Millionen Barrel erwartet. Das weltweit hohe Angebot an Rohöl hatte die Ölpreise zuletzt immer wieder belastet.

Die Benzinbestände stiegen um 3,3 Millionen auf 240,3 Millionen Barrel. Auch hier war ein Rückgang erwartet worden. Angesichts der anstehenden Ferienzeit ist dieser Anstieg laut Experten ungewöhnlich. Die Vorräte an Destillaten (Heizöl, Diesel) legten deutlich stärker zu als erwartet./jsl/she

(AWP)