Ölpreise ohne klare Richtung

Die Ölpreise haben am Montag keine einheitliche Richtung gefunden. Am Mittag kostete ein Barrel (je 159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Dezember 57,65 US-Dollar. Das waren zehn Cent weniger als am Freitag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg unterdessen um fünf Cent auf 51,89 Dollar.
23.10.2017 13:00

Unterstützung erhielten die Rohölpreise durch eine am Wochenende veröffentlichte Erklärung des Ölkartells Opec und anderer grosser Fördernationen. Ein gemeinsames Komitee hatte abermals eine hohe Einhaltung der Ende 2016 zur Anhebung der Ölpreise beschlossenen Förderkürzungen festgestellt. Am Markt wird darauf spekuliert, dass die Kürzungsvereinbarung auf dem nächsten Opec-Treffen Ende November verlängert wird. Bislang läuft die Vereinbarung bis Ende März 2018.

Zudem geht aus jüngsten Daten des Ölausrüsters Baker Hughes hervor, dass die Zahl der Bohrlöcher in den USA die dritte Woche in Folge gesunken ist und den niedrigsten Stand seit Juni erreicht hat. Experten der Commerzbank erwarten aber, dass der jüngste Preisanstieg beim Öl mit einiger zeitlicher Verzögerung wieder zu einer verstärkten Förderung in den USA führen wird./tos/bgf/jha/

(AWP)