Ölpreise steigen etwas

Die Ölpreise sind am Freitag gestiegen. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Juni kostete gegen Mittag 51,74 US-Dollar. Das waren 30 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 40 Cent auf 49,37 Dollar. Nach einem starken Preisrutsch an den vergangenen Handelstagen haben sich die Ölpreise damit wieder etwas stabilisiert.
28.04.2017 13:09

Am Donnerstag waren die Ölpreise aber noch zeitweise gefallen und hatten den tiefsten Stand seit einem Monat erreicht. Zum Wochenschluss habe eine kleine Gegenbewegung eingesetzt, erklärten Händler die Preiserholung. Das weltweit hohe Angebot an Rohöl lastet tendenziell auf den Preisen. Vor allem die steigende Förderung in den USA treibt das Angebot.

Seit Beginn des Jahres versucht die Organisation erdölexportierender Länder (Opec) mit einer Kürzung der Fördermenge die Preise zu stabilisieren. Nach Einschätzung von Rohstoffexperten der Commerzbank gibt es widersprüchliche Kommentare von Opec-Vertretern zu einer möglichen Verlängerung der Produktionskürzungen.

Vor dem Treffen des Ölkartells am 25. Mai liefen unter der Leitung des saudi-arabischen Energieministers Gespräche mit allen Teilnehmern. "Diese dürften allerdings sehr schwierig werden", kommentierten die Commerzbank-Experten./jkr/bgf/zb

(AWP)