Ölpreise drehen ins Plus - Putin stimmt Förderkürzung zu

NEW YORK/LONDON (awp international) - Die Ölpreise haben am Mittwoch etwas zugelegt. Am Morgen hatten sie noch an die Gegenbewegung vom Dienstag angeknüpft, als die Preise nach einem rasanten Höhenflug gefallen waren. Im späten Vormittagshandel drehten die Notierungen aber wieder leicht in die Gewinnzone. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Februar kostete gegen Mittag 53,99 US-Dollar. Das waren sechs Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im Januar stieg um vier Cent auf 50,97 Dollar.
07.12.2016 12:21

Experten erklärten den Anstieg der Ölpreise mit Aussagen des russischen Präsidenten Wladimir Putin. Der hatte dem Beschluss der Organisation erdölexportierender Länder (Opec) zugestimmt, die Fördermenge gemeinsam mit Russland im kommenden Jahr zu senken. Die persönliche Zustimmung Putins habe den Ölpreisen wieder Auftrieb gegeben, sagte Rohstoffexperte Ole Hansen von der Saxo Bank.

Am Nachmittag dürfte sich das Interesse der Anleger am Ölmarkt auf neue Daten zu den Ölreserven in den USA richten. Die US-Regierung wird die Lagerbestände an Rohöl in der vergangenen Woche und die Entwicklung der Fördermenge veröffentlichen. Der Markt rechnet mit einem Rückgang der US-Ölreserven um 1,5 Millionen Barrel./jkr/jsl/stb

(AWP)