Ölpreise erholen sich

Die Ölpreise haben am Mittwoch nach zum Teil kräftigen Verlusten in den vergangenen Handelstagen zu einer Erholung angesetzt. Meldungen über sinkende US-Ölreserven haben die Notierungen gestützt, hiess es von Marktbeobachtern. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Mai 51,70 US-Dollar. Das waren 78 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) mit Lieferung im April stieg um 85 Cent auf 48,57 Dollar.
15.03.2017 07:31

Am Vorabend kursierten Meldungen, wonach das Private American Petroleum Institute (API) von einem Rückgang der US-Ölreserven in der vergangenen Woche um 531 000 Barrel ausgehe. Am Ölmarkt richtet sich der Fokus nun auf offizielle Daten der US-Regierung, die am Nachmittag veröffentlicht werden. Hier rechnen Experten allerdings mit einem erneuten Anstieg der amerikanischen Ölreserven.

In den vergangenen Tagen hatten Sorgen vor einem zu hohen Angebot die Ölpreise auf Talfahrt geschickt. Seit vergangenen Donnerstag waren die Notierungen für US-Öl und Nordseeöl in der Spitze um etwa zehn Prozent gefallen.

Zuletzt hatten Daten zur Fördermenge im wichtigen Opec-Staat Saudi-Arabien belastet. Wie aus dem am Dienstag veröffentlichten Monatsbericht der Organisation erdölexportierender Länder (Opec) hervorging, hatte das Königreich am Persischen Golf für Februar einen Anstieg der Produktionsmenge über die Marke von zehn Millionen Barrel pro Tag gemeldet./jkr/jha/

(AWP)