Ölpreise erholen sich leicht

Die Ölpreise haben am Freitag nach deutlichen Verlusten an den Vortagen wieder leicht zugelegt. Gegen Mittag kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Mai 52,48 US-Dollar. Das waren 31 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) mit Lieferung im April stieg um 33 Cent auf 49,61 Dollar.
10.03.2017 13:03

Händler sprachen von einer leichten Gegenbewegung zu deutlichen Verlusten am Mittwoch und Donnerstag, als die Ölpreise insgesamt um mehr als drei Dollar gesunken waren. Der Absturz folgte auf einen unerwartet kräftigen Anstieg der Ölreserven in den USA, der auf ein hohes Angebot hindeutet.

Gut zwei Monate nach Inkrafttreten der Produktionskürzungen durch das Ölkartell Opec und weitere Förderländer lasse sich noch immer keine Einengung des Angebots am Ölmarkt erkennen, schreiben Experten der Commerzbank.

Seit mittlerweile neun Wochen sind die US-Rohöllagerbestände mehr oder weniger stark gestiegen, laut Energieministerium zuletzt um 8,2 Millionen Barrel auf ein Rekordniveau von 528,4 Millionen Barrel. Ausserdem ist die Ölproduktion zuletzt gestiegen und führende US-Ölunternehmen haben deutlich höhere Ausgaben in diesem Jahr angekündigt./tos/bgf/she

(AWP)