Ölpreise erholen sich leicht

NEW YORK/LONDON/WIEN (awp international) - Die Ölpreise haben sich am Mittwoch etwas von den kräftigen Verlusten des Vortages erholt. Am Mittag kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im November 47,28 US-Dollar. Das waren 18 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im Oktober stieg um 24 Cent auf 45,14 Dollar.
14.09.2016 12:41

Händler sprachen von einer leichten Gegenbewegung am Ölmarkt. Am Vortag hatte eine Senkung der Nachfrageprognose für Rohöl durch die Internationale Energieagentur (IEA) die Preise noch deutlich belastet. Die IEA geht davon aus, dass das Überangebot am Ölmarkt länger andauern werde als bisher angenommen. "Der Hauptgrund für das anhaltende Überangebot ist, dass die Organisation erdölexportierender Länder (Opec) ihre Ölproduktion in den letzten Monaten deutlich ausgeweitet hat", kommentierten Rohstoffexperten der Commerzbank.

Im weiteren Tagesverlauf dürften Daten zu den Ölreserven in den USA stärker in den Fokus rücken. Der Markt rechnet mit einem Anstieg der amerikanischen Lagerbestände an Rohöl um 4 Millionen Barrel. Die US-Regierung wird die Daten am Nachmittag veröffentlichen.

Der Preis für Opec-Rohöl ist kräftig gefallen. Das Opec-Sekretariat meldete am Mittwoch, dass der Korbpreis am Dienstag 42,91 US-Dollar je Barrel (159 Liter) betragen habe. Das waren 1,62 Dollar weniger als am Montag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis auf Basis der 14 wichtigsten Sorten des Kartells./jkr/jsl/fbr

(AWP)