Ölpreise fallen - Steigende US-Ölreserven belasten

NEW YORK/LONDON (awp international) - Die Ölpreise sind am Mittwoch gefallen. Händler nannten einen Anstieg der Ölreserven in den USA als Grund. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Februar kostete gegen Mittag 55,01 US-Dollar. Das waren 71 Cent weniger als am Dienstag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im Januar sank um 71 Cent auf 52,27 Dollar.
14.12.2016 12:29

Das private American Petroleum Institute (API) hatte am Dienstagabend einen deutlichen Anstieg der US-Rohölreserven gemeldet. Dies habe die Preise belastet, hiess es aus dem Handel. Die API-Daten gelten als Hinweis für die offiziellen Kennzahlen der US-Regierung zu den Lagerbeständen, die am Nachmittag für neue Impulse am Ölmarkt sorgen könnten.

Allerdings rechnen Experten bei den offiziellen Daten weiterhin mit einem Rückgang der Reserven. Obwohl die Lagerbestände an Rohöl in den vergangenen Wochen mehrfach gesunken waren, gilt das Niveau der US-Reserven nach wie vor als hoch. Dies steht nach Expertenmeinung einem nachhaltigen Preisanstieg am Ölmarkt entgegen./jkr/bgf/stb

(AWP)