Ölpreise geben nach

NEW YORK/LONDON/WIEN (awp international) - Die Ölpreise sind am Mittwoch gefallen. Am Mittag kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Oktober 48,79 US-Dollar. Das waren 44 Cent weniger als am Dienstag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im September fiel um 42 Cent auf 46,16 Dollar.
17.08.2016 12:25

Die leichten Preisabschläge seien auf Lagerdaten aus den USA zurückzuführen, schrieb Eugen Weinberg, Experte bei der Commerzbank. Das private American Petroleum Institute (API) hatte am Dienstagabend zwar einen Rückgang des Rohölbestands um eine Million Barrel gemeldet. Gleichzeitig seien aber die Benzin- und Destillatevorräte um jeweils mehr als zwei Millionen Barrel gestiegen. Dies belaste die Ölpreise etwas, so Weinberg.

Die API-Zahlen gelten grundsätzlich als Vorabindikator für die offiziellen wöchentlichen US-Lagerdaten, die das Energieministerium am Mittwochnachmittag vorlegen wird. Experten rechnen hier aber unter dem Strich mit einem Zuwachs beim Rohölbestand.

Der Preis für Rohöl der Organisation erdölexportierender Länder (Opec) ist gestiegen. Das Opec-Sekretariat meldete am Mittwoch, dass der Korbpreis am Dienstag 45,03 US-Dollar je Barrel betragen habe. Das waren 1,11 Dollar mehr als am Montag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis auf Basis der 14 wichtigsten Sorten des Kartells./tos/bgf/das

(AWP)