Ölpreise gefallen - starker Dollar belastet

NEW YORK/LONDON/WIEN (awp international) - Die Ölpreise sind am Dienstag gefallen. Am späten Nachmittag kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Oktober 48,52 US-Dollar. Das waren 74 Cent weniger als am Montag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 51 Cent auf 46,46 Dollar.
30.08.2016 17:45

Der gestiegene US-Dollar hat laut Händlern am Nachmittag die Ölpreise belastet. Ein stärkerer Dollar macht Rohöl für Anleger aus anderen Währungsräumen teurer. Ein im August überraschend stark ausgefallenes Verbrauchervertrauen hat den Dollar gestützt.

In der Tendenz bewegen sich die Rohölpreise schon seit einigen Tagen um die Marke von 50 Dollar bei Brent beziehungsweise 47 Dollar bei WTI. Zuvor waren sie seit Anfang August deutlich gestiegen, weil sich eine neue Initiative für Förderobergrenzen seitens des Ölkartells Opec und anderer Produzenten abzeichnete.

Der Preis für Rohöl der Organisation erdölexportierender Länder (Opec) ist leicht gefallen. Das Opec-Sekretariat meldete am Dienstag, dass der Korbpreis am Montag 45,44 US-Dollar je Barrel betragen habe. Das waren 31 Cent weniger als am Freitag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis auf Basis der 14 wichtigsten Sorten des Kartells./jsl/stb

(AWP)