Ölpreise gestiegen - Höhere Risikoneigung

NEW YORK/LONDON (awp international) - Die Ölpreise haben am Montag von verbesserten Wahlaussichten von US-Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton profitiert. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Januar kostete am Mittag 46,19 US-Dollar. Das waren 61 Cent mehr als am Freitag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte WTI stieg um 72 Cent auf 44,79 Dollar.
07.11.2016 12:54

Die Ölpreise profitierten von einer gestiegenen Risikoneigung an den Finanzmärkten, schreibt die Commerzbank. Die Wahlchancen für Clinton haben sich verbessert. Eine Prüfung neu entdeckter E-Mails habe keine Hinweise auf ein kriminelles Verhalten Clintons ergeben, teilte der Chef der Bundespolizei FBI, James Comey, am Sonntag in einem Brief an Kongressmitglieder mit. Die neuerliche Untersuchung hatte Clinton zuletzt Einbussen in den Umfragen beschert.

Ausserdem zwang ein Erdbeben der Stärke 5 in Oklahoma am Sonntag einige Pipeline-Betreiber zum vorübergehenden Stillstand und sorgte dadurch für etwas Verunsicherung auch am Ölmarkt. Allerdings machten die Ölpreise nur einen geringen Teil ihrer deutlichen Verluste aus der Vorwoche wieder wett./jsl/bgf/stb

(AWP)