Ölpreise gestiegen - Lagerbestände fallen stärker als erwartet

NEW YORK/LONDON/WIEN (awp international) - Die Ölpreise sind am Mittwoch nach rückläufigen US-Rohöllagerbeständen gestiegen. Am späten Nachmittag kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im September 47,10 US-Dollar. Das waren 44 Cent mehr als am Dienstag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im August stieg um 30 Cent auf 44,95 Dollar.
20.07.2016 17:25

Gestützt wurden die Ölpreise durch die in der vergangenen Woche stärker als erwartet gesunkenen Rohöllagerbestände in den USA. Die Vorräte waren um 2,34 Millionen auf 519,5 Millionen Barrel (je 159 Liter) gefallen. Experten hatten lediglich ein Minus von 1,3 Millionen Barrel erwartet. Die Benzinlagerbestände hatten jedoch überraschend zugelegt.

Der Preis für Rohöl der Organisation erdölexportierender Länder (Opec) ist gefallen. Das Opec-Sekretariat meldete am Mittwoch, dass der Korbpreis am Dienstag 42,66 Dollar je Barrel betragen habe. Das waren 70 Cent weniger als am Montag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis auf Basis der 14 wichtigsten Sorten des Kartells./jsl/he

(AWP)