Ölpreise gesunken

Die Ölpreise haben am Montag nachgegeben. Am Mittag kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Mai 55,57 US-Dollar. Das waren 33 Cent weniger als am Freitag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im April fiel um 32 Cent auf 53,01 Dollar.
06.03.2017 12:51

Gesunkene Wachstumserwartungen mit Blick auf China hätten auf die Preise gedrückt, hiess es aus dem Handel. Chinas Behörden setzen sich nach Angaben vom Sonntag für das laufende Jahr ein Wachstum von 6,5 Prozent zum Ziel, nach einem Wachstum von 6,7 Prozent im vergangenen Jahr.

Zudem verwiesen Händler auf die nur langsam vorangehenden Produktionskürzungen in Russland. Laut dem russischen Energieministerium lag die Produktion im Februar bei 11,11 Millionen Barrel pro Tag. "Damit verharrte die Produktion auf dem Niveau vom Januar", schreibt Eugen Weinberg, Experte bei der Commerzbank.

Für zusätzlichen Preisdruck sorgte ausserdem, dass die Zahl der Ölbohrlöcher in den USA erneut zugelegt hat. Wie die amerikanische Ölausrüsterfirma Baker Hughes am Freitagabend mitteilte, war die Zahl der Bohrlöcher zuletzt auf 609 gestiegen. Seit Mitte Dezember gab es damit einem Zuwachs um etwa 100./tos/jsl/stb

(AWP)