Ölpreise machen anfängliche Verluste wett

Die Ölpreise haben am Mittwoch ihre anfänglichen Verluste wett gemacht und leicht ins Plus gedreht. Am späten Nachmittag kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im März 55,43 US-Dollar. Das ist ein Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 11 Cent auf 53,29 Dollar.
25.01.2017 17:30

Händler begründeten die Kursgewinne am Nachmittag mit der freundlichen Stimmung an den Aktienmärkten. So stieg der US-Börsenindex Dow Jones Industrial erstmals in seiner Geschichte über die Marke von 20 000 Punkten. Rückenwind lieferten die Hoffnung auf eine unter dem neuen US-Präsidenten Donald Trump anziehende US-Konjunktur. Eine stärker wachsende Wirtschaft würde auch die Nachfrage nach Rohöl stützen.

Die in der vergangenen Woche überraschend deutlich gestiegenen Rohöllagerbestände belasteten die Ölpreise nicht. Die Vorräte sind laut Energieministerium um 2,8 Millionen auf 488,3 Millionen Barrel (je 159 Liter) gestiegen. Experten hatten nur mit einem Zuwachs um 1,5 Millionen Barrel gerechnet./jsl/he

(AWP)