Ölpreise ohne klare Richtung - zuletzt leicht im Plus

NEW YORK/LONDON/WIEN (awp international) - Die Ölpreise haben am Montag im Tagesverlauf keine klare Richtung gefunden und lagen zuletzt etwas über ihren Ausgangsniveaus. Am Abend kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Mai 41,29 US-Dollar. Das waren neun Cent mehr als am Freitag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im April stieg um 51 Cent auf 39,95 Dollar.
21.03.2016 19:01

Seit Mitte Februar haben sich die Ölpreise wieder etwas von ihrem vorherigen Sinkflug erholt. Auch Daten des US-Dienstleisters Baker Hughes vom Freitagabend, die auf eine Stabilisierung der zuvor deutlich gefallenen Bohraktivität in den USA hindeuten, konnten die Preise nicht nachhaltig belasten.

In den USA war die Zahl der Ölbohrungen in der vergangenen Woche erstmals seit zwölf Wochen leicht gestiegen. Entsprechend der Marktreaktion sprechen Rohstoffexperten der Commerzbank den Daten eine begrenzte Aussagekraft zu. Trotz des jüngsten Anstiegs sei die Zahl der Bohrlöcher immer noch so tief wie seit 2009 nicht mehr. Seit August habe es zudem nur zwei Wochenanstiege bei den Bohrungen gegeben, so die Experten.

Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) stieg unterdessen. Das Opec-Sekretariat meldete am Montag, dass der Korbpreis am Freitag 36,59 Dollar betragen habe. Das waren 23 Cent mehr als am Donnerstag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis auf Basis der 13 wichtigsten Sorten des Kartells./tos/jha/

(AWP)