Ölpreise sinken - weiter steigende US-Reserven belasten

Die Ölpreise sind am Donnerstag nach einem erneuten Anstieg der US-Ölreserven gefallen. Im Mittagshandel kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im April 55,92 US-Dollar. Das waren 44 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 45 Cent auf 53,38 Dollar.
02.03.2017 12:06

Ein weiterer Anstieg der US-Ölreserven habe die Ölpreise belastet, hiess es von Marktbeobachtern. In der vergangenen Woche waren die Lagerbestände an Rohöl in den USA laut Regierungsdaten vom Vortag um 1,5 Millionen gestiegen. Dies war der achte Anstieg der amerikanischen Ölvorräte in Folge.

"Die gestrigen US-Lagerdaten lassen weiterhin keine Einengung des Ölangebots erkennen", kommentierten Rohstoffexperten der Commerzbank. Zuletzt hatte eine Kürzung der Fördermenge durch die Organisation erdölexportierender Länder (Opec) die Erwartung an ein schnelles Ende des Überangebots auf dem Weltmarkt geschürt und den Ölpreisen Auftrieb verliehen./jkr/jsl/mis

(AWP)