Ölpreise steigen nach Hinweisen auf sinkende US-Ölreserven

Die Ölpreise sind am Donnerstag gestiegen. Gegen Mittag kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im April 56,60 US-Dollar. Das waren 76 Cent mehr als am Mittwoch. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im April stieg um 74 Cent auf 54,33 Dollar.
23.02.2017 12:04

Hinweise auf gesunkene Ölreserven in den USA hätten den Preisen Auftrieb gegeben, hiess es aus dem Handel. Demnach habe das private Institut API einen Rückgang in der vergangenen Woche um 884 000 Barrel registriert. In den vorherigen drei Wochen seien die von API gemeldeten Bestände noch deutlich gestiegen, hiess es in einer Einschätzung von Rohstoffexperten der Commerzbank. Sie sprachen vom ersten Rückgang in diesem Jahr.

Die offiziellen Zahlen der amerikanischen Energiebehörde EIA zu den Lagerbeständen an Rohöl in den USA werden am Nachmittag veröffentlicht. Sollte auch hier ein Rückgang der Ölreserven bestätigt werden, wäre dies ebenfalls der erste seit Dezember./jkr/jsl/stb

(AWP)