Ölpreise weiter gesunken

Die Ölpreise haben am Montag an die Talfahrt der vergangenen Woche angeknüpft und sind weiter gesunken. Am Mittag kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Mai 51,27 US-Dollar. Das waren zehn Cent weniger als am Freitag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) mit Lieferung im April fiel um 19 Cent auf 48,30 Dollar.
13.03.2017 13:09

Die Sorge vor einem zu grossen Angebot auf dem Ölmarkt sorgt seit Mitte der vergangenen Woche für Preisdruck am Ölmarkt und liess die Notierungen um mittlerweile etwa zehn Prozent einbrechen. "Die US-Rohöllagerbestände steigen von Rekord zu Rekord", schreibt Eugen Weinberg, Experte bei der Commerzbank. Zudem lege die US-Rohölproduktion inzwischen spürbar zu.

Zudem habe ein erneuter Anstieg der Ölbohrlöcher in den USA die Preise weiter belastet, hiess es von Marktbeobachtern. Laut Daten der Ölausrüsterfirma Baker Hughes vom Freitagabend ist die Zahl der Bohrlöcher in der vergangenen Woche auf 617 gestiegen. Zum Vergleich: Zu Beginn des Jahres waren es nur 529./tos/jsl/stb

(AWP)