RBS zahlt 85 Millionen Dollar Strafe im Zinsskandal

Im Skandal um Zinsmanipulationen zahlt die Royal Bank of Scotland 85 Millionen Dollar Strafe. Das teilte die US-Derivate-Aufsicht CFTC am Freitag mit. Demnach ist die Zahlung Teil einer Vergleichsvereinbarung.
03.02.2017 18:39

Der Behörde zufolge versuchte RBS im Zeitraum von 2007 bis 2012 den Marktindex Isdafix zu eigenen Gunsten manipulieren. Vom Isdafix abhängig sind hohe Volumina bestimmter Finanzgeschäfte wie Zins-Swaps und strukturierte Derivate. Bislang hat die CFTC im Zusammenhang mit Isdafix-Manipulationen Strafen von insgesamt 570 Millionen Dollar verhängt.

Wegen dem Vorwurf von Isdafix-Manipulationen musste im vergangenen Jahr neben anderen Banken auch die Schweizer Grossbank Credit Suisse in einem Vergleich mit Privatklägern 50 Millionen Dollar zahlen. Gegen die UBS ist gemäss ihrem Quartalsbericht eine solche Zivilklage noch hängig.

(AWP)