Staatsanwaltschaft: Derzeit kein Vorgehen gegen Linde-Aufsichtsratschef Reitzle

Der Aufsichtsratschef des Gasekonzerns Linde , Wolfgang Reitzle, muss vorerst kein juristisches Verfahren wegen möglichen Insiderhandels fürchten. "Die derzeitige Verdachtslage reicht zur Einleitung eines Ermittlungsverfahrens nicht aus", sagte die Sprecherin der Münchner Staatsanwaltschaft, Hildegard Bäumler-Hösl, am Freitag. Die Sache werde jedoch weiter geprüft.
07.04.2017 08:57

Reitzle hatte im vergangenen Jahr zwei Monate vor Bekanntgabe der Fusionsgespräche zwischen Linde und dem US-Konkurrenten Praxair für knapp eine halbe Million Euro Linde-Aktien gekauft. Die Finanzaufsicht Bafin hatte daraufhin eine formale Untersuchung eingeleitet und die Ergebnisse an die Münchner Staatsanwaltschaft übergeben. Diese hat die Unterlagen nun ausgewertet./nas/stw/stb

(AWP)