US-Anleihen geben nach

US-Staatsanleihen sind am Donnerstag mit Kursverlusten in den Handel gegangen. Marktbeobachter sprachen von einer Gegenbewegung, nachdem die Kurse am Vorabend nach geldpolitischen Beschlüssen der US-Notenbank kräftig gestiegen waren.
16.03.2017 14:33

Am Mittwochabend war bekannt geworden, dass amerikanische Währungshüter in diesem Jahr im Mittel noch zwei weitere Zinserhöhungen erwarten. Einige Anleger hatten zuvor aber auf einen zusätzlichen dritten Zinsschritt spekuliert. An den Anleihemärkten waren nach der Veröffentlichung der Zinsprognosen die Renditen unter Druck geraten - während die Kurse im Gegenzug zulegten.

Von neuen Konjunkturdaten gingen hingegen nur wenig Impulse aus. Das Geschäftsklima in der Region Philadelphia trübte sich zwar im März ein, hielt sich aber weiter auf einem vergleichsweise hohen Niveau. Vom Immobilienmarkt gab es gemischte Daten und die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe waren zuletzt leicht gesunken.

Zweijährige Anleihen verloren 1/32 Punkt auf 99 19/32 Punkte. Sie rentierten mit 1,32 Prozent. Fünfjährige Papiere fielen um 4/32 Punkte auf 99 7/32 Punkte. Sie rentierten mit 2,04 Prozent. Richtungsweisende zehnjährige Anleihen gaben um 8/32 Punkte auf 97 19/32 Punkte nach. Sie rentierten mit 2,52 Prozent. Longbonds mit einer Laufzeit von dreissig Jahren verloren 16/32 Punkte auf 97 12/32 Punkte. Sie rentierten mit 3,13 Prozent./jkr/tos/stb

(AWP)