US-Anleihen geben spürbar nach

US-Staatsanleihen sind am Mittwoch mit deutlichen Kursverlusten in den Handel gegangen. Marktbeobachter nannten vor allem neue Zahlen vom amerikanischen Arbeitsmarkt als Grund. Der Dienstleister ADP meldete für Februar einen Stellenaufbau in der Privatwirtschaft von 298 000. Das war nicht nur wesentlich mehr als Analysten erwartet hatten. Auch war es der stärkste Zuwachs seit April 2014.
08.03.2017 15:37

Sollte der am Freitag anstehende monatliche Jobbericht der Regierung ähnlich stark ausfallen, dürfte die US-Notenbank in der kommenden Woche eine abermalige Zinsanhebung in Angriff nehmen. Schon jetzt gehen die Märkte fest von einem solchen Schritt aus. Ranghohe Zentralbanker, darunter Fed-Chefin Janet Yellen, haben den Zinsschritt verbal vorbereitet. Es wäre die dritte Zinsanhebung seit der schweren Finanz- und Wirtschaftskrise.

Zweijährige Anleihen verloren 2/32 Punkte auf 99 16/32 Punkte. Sie rentierten mit 1,37 Prozent. Fünfjährige Anleihen fielen um 7/32 Punkte auf 98 30/32 Punkte. Sie rentierten mit 2,10 Prozent. Richtungsweisende zehnjährige Papiere gaben um 14/32 Punkte auf 97 6/32 Punkte nach. Sie rentierten mit 2,57 Prozent. Longbonds mit einer Laufzeit von dreissig Jahren verloren 24/32 Punkte auf 96 27/32 Punkte. Sie rentierten mit 3,16 Prozent./bgf/jkr/tos

(AWP)