US-Anleihen geben überwiegend nach

US-Staatsanleihen haben am Dienstag überwiegend Kursverluste verzeichnet. Marktbeobachter verwiesen auf die jüngste Entwicklung in den Beziehungen zwischen den USA und China. Offenbar scheinen sich die jüngsten Spannungen etwas zu entschärfen. Die beiden grössten Volkswirtschaften der Welt halten weiter an der Umsetzung des Abkommens über die erste Phase zur Lösung des Handelskonflikts fest.
25.08.2020 21:05

Nach wie vor gibt es aber zahlreiche Streitpunkte zwischen den USA und China. Die Beziehungen sind auch angespannt wegen der zunehmenden amerikanischen Beschränkungen für chinesische Technologie-Konzerne. Streit gibt es ausserdem über den Umgang mit dem Coronavirus, das harte Durchgreifen Pekings gegenüber der Demokratiebewegung in Hongkong und der muslimischen Minderheit der Uiguren in China.

Derweil fiel die Stimmung der US-Verbraucher im August auf den tiefsten Stand seit über sechs Jahren. Analysten hatten hingegen mit einem Anstieg gerechnet. Dafür setzte sich die Erholung am US-Häusermarkt von den Folgen der Corona-Krise im Juli stärker als erwartet fort.

Zweijährige Anleihen stagnierten auf 99 30/32 Punkten. Sie rentierten mit 0,15 Prozent. Fünfjährige Anleihen verloren 1/32 Punkt auf 99 26/32 Punkte. Sie rentierten mit 0,29 Prozent. Richtungweisende zehnjährige Anleihen fielen um 8/32 Punkt auf 99 10/32 Punkte. Sie rentierten mit 0,68 Prozent. Longbonds mit einer Laufzeit von dreissig Jahren gaben um 26/32 Punkte auf 99 21/32 Punkte nach. Sie rentierten mit 1,39 Prozent./jkr/jsl/mis/ajx/he

(AWP)