US-Anleihen geben zum Wochenauftakt etwas nach

US-Staatsanleihen sind am Montag geringfügig schwächer in die erste Handelswoche im Oktober gestartet. Am Markt wurde die gute Stimmung an der Wall Street als leichte Belastung für die eher in unsicheren Zeiten gefragten Rentenpapiere der USA genannt. Hier beflügelte die Einigung zwischen den USA und Kanada auf eine Nachfolgevereinbarung zum Freihandelsabkommen Nafta.
01.10.2018 21:22

Die beiden Länder hatten sich auf eine neue Handelsvereinbarung namens USMCA (US-Mexiko-Kanada-Abkommen) verständigt. Mit dem mittelamerikanischen Land hatten sich die USA schon zuvor über die Modalitäten für ein neues Dreierabkommen geeinigt.

Auf Konjunkturseite erwies sich der ISM-Einkaufsmanagerindex für die Industrie nicht als Kurstreiber. Die daran gemessene Industriestimmung war im September von einem hohem Niveau ausgehend etwas deutlicher gesunken als erwartet. Die Helaba warnte, dies in Anbetracht des jüngsten Anstiegs auf den höchsten Stand seit 2004 nicht überzubewerten.

Einzig zweijährige Anleihen verharrten bei 99 27/32 Punkten. Sie rentierten mit 2,82 Prozent. Fünfjährige verloren 1/32 Punkt auf 99 19/32 Punkte. Sie rentierten mit 2,96 Prozent. Richtungweisende zehnjährige Anleihen fielen um 5/32 Punkte auf 98 8/32 Punkte. Sie rentierten mit 3,08 Prozent. Longbonds mit einer Laufzeit von dreissig Jahren verloren 15/32 Punkte auf 95 18/32 Punkte. Sie rentierten mit 3,23 Prozent./tih/he

(AWP)