US-Anleihen: Gewinne ausgebaut nach Fed-Protokoll

US-Staatsanleihen haben am Mittwoch ihre Gewinne ausgebaut. Im Gegenzug fielen die Renditen weiter. Unter anderem eine Abstufung der Kreditwürdigkeit Chinas durch die Ratingagentur Moody's habe den Handel mit amerikanischen Staatspapieren gestützt, hiess es von Marktbeobachtern.
24.05.2017 21:48

Zudem kamen Impulse vom jüngsten Protokoll der jüngsten Zinssitzung der US-Notenbank (Fed). Die meisten Ratsmitglieder der Fed hatten sich dabei zwar dafür ausgesprochen, dass eine weitere geldpolitischen Straffung "bald" erfolgt. Beim weiteren Ausblick aber gab es Uneinigkeit. Während manche Mitglieder bei künftigen Zinserhöhungen ein schnelleres Tempo an den Tag legen wollten, sprachen sich andere für eine langsamere Gangart aus. Sollte die US-Notenbank tatsächlich den Leitzins weniger schnell anheben, würden auch die Anleiherenditen tendenziell unter Druck geraten.

Zweijährige Anleihen legten um 2/32 Punkte auf 99 29/32 Punkte zu. Sie rentierten mit 1,294 Prozent. Fünfjährige Anleihen stiegen um 5/32 Punkte auf 100 12/32 Punkte. Sie rentierten mit 1,795 Prozent. Richtungweisende zehnjährige Papiere erhöhten sich um 6/32 Punkte auf 101 1/32 Punkte. Sie rentierten mit 2,259 Prozent. Longbonds mit einer Laufzeit von dreissig Jahren gewannen 11/32 Punkte auf 101 15/32 Punkte. Sie rentierten mit 2,925 Prozent./la/he

(AWP)