US-Anleihen legen im späten Handel überwiegend zu - 30-jährige Bonds geben nach

Die Kurse von US-Staatsanleihen haben sich am Freitag uneinheitlich entwickelt. Allerdings legten die meisten nach mehrtägigen Verlusten wieder zu. Nur die 30-jährigen Bonds gaben nach.
14.08.2020 21:11

Eine allgemein etwas eingetrübte Stimmung an den Finanzmärkten nach enttäuschenden Konjunkturdaten aus China und der Sorge vor einer zweiten Welle in der Corona-Pandemie habe die Festverzinslichen etwas gestützt, hiess es von Marktbeobachtern. Die US-Konjunkturdaten an diesem Tag lieferten indes kaum Impulse, da sie gemischt ausgefallen waren. Analysten äusserten sich sowohl positiv zu den US-Einzelhandelsumsätzen im Juli und den revidierten Juni-Schätzungen als auch zum neuerlichen Anstieg der Industrieproduktion im selben Zeitraum. "Die Kapazitätsauslastung weist indes noch darauf hin, dass es Zeit in Anspruch nehmen wird bis das Vorkrisenniveau wieder erreicht sein wird", schränkte Analyst Patrick Boldt von der Helaba ein.

Zweijährige Anleihen stiegen um 1/32 Punkt auf 99 30/32 Punkte und rentierten mit 0,15 Prozent. Fünfjährige Anleihen gewannen 4/32 Punkte auf 99 26/32 Punkte. Sie rentierten mit 0,30 Prozent. Richtungweisende zehnjährige Staatsanleihen legten um 5/32 Punkte auf 99 7/32 Punkte zu und rentierten mit 0,70 Prozent. Longbonds mit einer Laufzeit von 30 Jahren drehten in die Verlustzone und büssten 11/32 Punkte auf 98 13/32 Punkte ein. Sie rentierten mit 1,44 Prozent./ck/he

(AWP)