US-Anleihen: Mehrheitlich nachgebende Kurse nach Fed-Sitzung

US-Staatsanleihen haben am Mittwoch auch nach der US-Zinsentscheidung überwiegend moderate Kursverluste verzeichnet. Am Markt wurde vor allem die freundliche Tendenz an der Aktienbörse als Grund genannt. Der Zustrom in als sicher empfundene Anlagen wie Anleihen sei deshalb geringer gewesen.
01.02.2017 21:26

Die US-Notenbank Fed hatte ihren Leitzins wie von Volkswirten erwartet unverändert belassen. Künftig werde es nur schrittweise Zinserhöhungen geben, teilten die Währungshüter am Mittwoch in Washington mit. Aus der Stellungnahme zur Zinsentscheidung geht hervor, dass die Fed die Risiken für den konjunkturellen Ausblick als "ungefähr ausgeglichen" einschätzt und die US-Wirtschaft weiter auf einem moderaten Wachstumskurs sieht. Auf dem Arbeitsmarkt erkannten die Währungshüter Anzeichen einer weiteren Verbesserung. Ausserdem kehre die Inflation wieder auf das anvisierte Ziel von zwei Prozent zurück.

Zweijährige Anleihen stagnierten bei 99 26/32 Punkten und rentierten mit 1,21 Prozent. Fünfjährige Anleihen verloren 2/32 Punkte auf 99 23/32 Punkte. Sie rentierten mit 1,93 Prozent. Richtungweisende zehnjährige Papiere sanken um 5/32 Punkte auf 95 29/32 Punkte. Sie rentierten mit 2,47 Prozent. Longbonds mit einer Laufzeit von dreissig Jahren fielen um 13/32 Punkte auf 95 30/32 Punkte. Sie rentierten mit 3,08 Prozent./edh/he

(AWP)