US-Anleihen: Schwächer - Leitzinsanhebung im Gespräch und starke Wall Street

Die Kurse von US-Staatsanleihen sind am Mittwoch gefallen. In allen Laufzeitbereichen stiegen die Renditen. Die höhere Wahrscheinlichkeit für eine baldige Leitzinserhöhung in den USA durch die US-Notenbank belastete die Festverzinslichen erneut. Zudem gab es weitere Rekorde an der Wall Street, wo der Leitindex Dow Jones Industrial deutlich über 21 100 Punkte stieg.
01.03.2017 21:31

Mit Robert Kaplan, William Dudley und John Williams hatten führende Vertreter der US-Notenbank Fed Signale für eine baldige Leitzinsanhebung gegeben, und zwar schon bei ihrem nächsten Treffen im März. Dazu passt der im Februar auf den höchsten Wert seit August 2014 gekletterte Einkaufsmanagerindex ISM für die US-Industrie. Der ISM-Index gilt als zuverlässiger Frühindikator für die wirtschaftliche Aktivität in den USA.

Aussagen des US-Präsidenten hatten die Kurse dagegen kaum bewegt. Donald Trump hatte in seiner Rede vor dem amerikanischen Kongress in Washington keine Einzelheiten zu seiner angekündigten Steuerreform und zu geplanten Investitionen gegeben.

Zweijährige Anleihen fielen um 1/32 Punkte auf 99 22/32 Punkte. Sie rentierten mit 1,28 Prozent. Fünfjährige Anleihen verloren 8/32 Punkte auf 99 15/32 Punkte. Sie rentierten mit 1,99 Prozent. Richtungweisende zehnjährige Papiere sanken um 18/32 Punkte auf 98 6/32 Punkte. Sie rentierten mit 2,46 Prozent. Longbonds mit einer Laufzeit von dreissig Jahren fielen um 1 9/32 Punkte auf 98 25/32 Punkte. Sie rentierten mit 3,06 Prozent./ajx/he

(AWP)