US-Anleihen starten schwächer - Starke US-Konjunkturdaten belasten

US-Staatsanleihen sind am Mittwoch nach deutlich besser als erwartet ausgefallenen Konjunkturdaten schwächer in den Handel gestartet. Im Januar waren die Inflation und die Umsätze im Einzelhandel überraschend stark ausgefallen. Am Markt wurde die Wahrscheinlichkeit einer schnellen Zinserhöhung der US-Notenbank Fed im März nach Veröffentlichung der Daten mit 42,0 Prozent eingeschätzt und damit höher als am Vortag.
15.02.2017 15:06

Im Januar lag die Inflation in den USA mit 2,5 Prozent deutlich über der Zielmarke der amerikanischen Währungshüter von zwei Prozent. Ein überraschend starker Anstieg der Umsätze im Einzelhandel und eine unerwartet deutliche Stimmungsverbesserung in der Industrie im US-Bundesstaat New York stützten ebenfalls die Spekulation auf eine weitere Zinserhöhung. Mit der Aussicht auf steigende Zinsen legten die Renditen im freien Handel zu und die Kurse der Festverzinslichen gerieten im Gegenzug unter Druck.

Zweijährige Anleihen verloren 1/32 Punkte auf 99 23/32 Punkte. Sie rentierten mit 1,26 Prozent. Fünfjährige Anleihen fielen 7/32 Punkte auf 99 11/32 Punkte. Sie rentierten mit 2,01 Prozent. Richtungweisende zehnjährige Anleihen verloren 13/32 Punkte auf 97 20/32 Punkte. Sie rentierten mit 2,52 Prozent. Longbonds mit einer Laufzeit von dreissig Jahren rutschten 28/32 Punkte auf 97 31/32 Punkte. Sie rentierten mit 3,10 Prozent./jkr/jsl/fbr

(AWP)