US-Anleihen überwiegend schwächer

Am Markt für US-Staatsanleihen sind die Kurse am Donnerstag überwiegend leicht gesunken. Während der Aktienmarkt an der Wall Street zur Schwäche neigte, konnten die Zinspapiere ein wenig von ihrer Rolle als "sichere Häfen" profitieren. Etwas besser als erwartet ausgefallene US-Daten vom Arbeitsmarkt- und Immobilienmarkt sowie ein überraschend starkes Geschäftsklima in der Region Philadelphia bewegten die Kurse nicht nennenswert.
19.01.2017 21:16

Die Kurse zeigten sich dabei leicht erholt von einem zuvor noch deutlicheren Rutsch, nachdem US-Notenbankpräsidentin Janet Yellen am späten Mittwochabend in einer Rede ankündigt hatte, den Leitzins in den USA "einige Male in diesem Jahr" anheben zu wollen. Dies hatte im freien Handel für steigende Renditen bei Staatsanleihen gesorgt, während die Kurse im Gegenzug unter Druck gerieten. Im Gegensatz dazu hatte die Europäische Zentralbank am Donnerstag erwartungsgemäss an ihrer lockeren Geldpolitik festgehalten.

Zweijährige Anleihen verharrten bei 100 1/32 Punkten. Sie rentierten mit 1,22 Prozent. Fünfjährige Anleihen fielen um 2/32 Punkte auf 100 6/32 Punkte. Sie rentierten mit 1,96 Prozent. Richtungweisende zehnjährige Papiere gaben um 8/32 Punkte auf 96 Punkte nach. Sie rentierten mit 2,46 Prozent. Longbonds mit einer Laufzeit von dreissig Jahren verloren 15/32 Punkte auf 96 26/32 Punkte. Sie rentierten mit 3,04 Prozent./jkr/stw/tih/he

(AWP)