US-Anleihen: Uneinheitlich vor Fed-Entscheidung

US-Staatsanleihen sind am Mittwoch uneinheitlich in den Handel gestartet. Während besonders lang laufende Papiere Gewinne verbuchten, gaben die Kurse in den kürzeren Laufzeiten etwas nach. Starke Impulse bleiben aber zunächst aus. Viele Marktteilnehmer warten auf die Zinsentscheidung der amerikanischen Notenbank am Abend.
03.05.2017 15:16

Vom Arbeitsmarkt kamen zu Handelsbeginn abermals positive Nachrichten. Der Dienstleister ADP meldete für April einen soliden Jobaufbau in der Privatwirtschaft, wenngleich er schwächer ausfiel als im Vormonat. Am Freitag wird die US-Regierung ihren Monatsbericht vom Jobmarkt vorlegen. Auch dann werden anhaltend solide Zahlen erwartet.

Beim Zinsentscheid der US-Zentralbank am Abend dürfte der Schwerpunkt auf dem geldpolitischen Ausblick liegen. Eine erneute Zinsanhebung, es wäre die vierte seit der Zinswende Ende 2015, erwartet so gut wie niemand. Vielmehr sind die Börsen gespannt, ob die Fed Hinweise für eine baldige Straffung gibt. Zuletzt hatte die Notenbank ihre Zinsen im März erhöht. Eine weitere Straffung wird frühestens für Juni erwartet.

Zweijährige Anleihen fielen um 1/32 Punkte auf 99 30/32 Punkte. Sie rentierten mit 1,27 Prozent. Fünfjährige Anleihen verloren 2/32 Punkte auf 100 8/32 Punkte. Sie rentierten mit 1,82 Prozent. Richtungweisende zehnjährige Papiere gaben 2/32 Punkte auf 99 21/32 Punkte ab. Sie rentierten mit 2,28 Prozent. Longbonds mit einer Laufzeit von dreissig Jahren stiegen dagegen um 14/32 Punkte auf 101 Punkte. Sie rentierten mit 2,94 Prozent./bgf/jkr/fbr

(AWP)