US-Anleihen unter Druck

NEW YORK (awp international) - US-Staatsanleihen haben am Montag zu Beginn der neuen Handelswoche unter Druck gestanden. An den Märkten wurde die geringere Nachfrage nach sicheren Anlagen mit Äusserungen von FBI-Chef James Comey vom Sonntag begründet. Comey hatte zu einer kürzlich eingeleiteten E-Mail-Untersuchung gesagt, diese habe keine Hinweise auf eine kriminelle Handlung der demokratischen Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton ergeben. Zuvor hatte die Einleitung der Untersuchungen den Umfragewerten Clintons zugesetzt.
07.11.2016 15:25

Am US-Aktienmarkt zeichnete sich vor dem Handelsstart eine positive Stimmung ab. In Europa und Asien hatten die meisten Börsen positiv auf die Äusserungen des FBI-Chefs reagiert. Obwohl die Demokratin Clinton nicht beliebt ist, gilt ihre Politik als wesentlich vorhersehbarer als die ihres republikanischen Konkurrenten Donald Trump. Deshalb wird sie an der Börse auch meist als künftige Präsidentin bevorzugt.

Zweijährige Anleihen verloren 2/32 Punkte auf 99 27/32 Punkte. Sie rentierten mit 0,82 Prozent. Fünfjährige Anleihen sanken um 8/32 Punkte auf 99 26/32 Punkte. Sie rentierten mit 1,29 Prozent. Richtungweisende zehnjährige Anleihen verloren 12/32 Punkte auf 97 4/32 Punkte. Sie rentierten mit 1,82 Prozent. Longbonds mit einer Laufzeit von dreissig Jahren fielen um 22/32 Punkte auf 92 27/32 Punkte. Sie rentierten mit 2,59 Prozent./bgf/tos/zb

(AWP)