US-Anleihen verlieren zum Wochenauftakt

US-Staatsanleihen sind am Montag mit Kursverlusten in die neue Handelswoche gegangen. Am Markt wurde der freundlich erwartete Aktienmarkt als Grund genannt. Hier beflügelte die Einigung zwischen den USA und Kanada auf eine Nachfolgevereinbarung zum Freihandelsabkommen Nafta. Als sicher empfundene Anlagen wie Staatsanleihen waren so nicht mehr ganz so stark gefragt.
01.10.2018 15:11

Am frühen Montagmorgen hatten sich die USA und Kanada auf die neue Handelsvereinbarung namens USMCA (US-Mexiko-Kanada-Abkommen) verständigt. Es sieht unter anderem strengere Vorschriften für Autoimporte aus Niedriglohnländern wie Mexiko vor. Mit dem mittelamerikanischen Land hatten sich die USA schon zuvor über die Modalitäten für ein neues Dreierabkommen geeinigt.

Im Handelsverlauf dürften Anleger neue Konjunkturdaten in den Blick nehmen. Veröffentlicht wird unter anderem der ISM-Einkaufsmanagerindex für die Industrie. Da die Kennzahl einen hohen Gleichlauf mit der tatsächlichen Wirtschaftsentwicklung aufweist, wird sie an den Märkten stark beachtet.

Zweijährige Anleihen verharrten auf 99 27/32 Punkten. Sie rentierten mit 2,82 Prozent. Fünfjährige verloren 1/32 Punkte auf 99 19/32 Punkte. Sie rentierten mit 2,96 Prozent. Richtungsweisende zehnjährige Anleihen stiegen um 3/32 Punkte auf 98 10/32 Punkte. Sie rentierten mit 3,07 Prozent. Longbonds mit einer Laufzeit von dreissig Jahren legten um 8/32 Punkte auf 95 25/32 Punkte zu. Sie rentierten mit 3,21 Prozent./bgf/jkr/jha/

(AWP)