US-Anleihen: Verluste in den kürzeren Laufzeiten

US-Staatsanleihen sind am Dienstag uneinheitlich in den Handel gestartet. Während es in den kürzeren Laufzeiten Verluste gab, stiegen die Kurse lang laufender Wertpapiere an. Händler begründeten die Bewegung mit neuen Inflationsdaten, die etwas höher ausfielen als erwartet. Weil die Geldpolitik der US-Notenbank vor allem auf das kurze Laufzeitende Auswirkungen hat, stiegen dort die Renditen an.
13.08.2019 15:30

Am langen Ende lasteten dagegen Wachstumssorgen auf den Renditen. Als Erklärung dienen die zahlreichen politischen Risiken, die eine Belastung für die globalen Konjunkturerwartungen sind. Dazu zählen der US-chinesische Handelsstreit, der ungeklärte Brexit, die Regierungskrise in Italien, die Proteste in Hongkong und Börsenturbulenzen in Argentinien.

Zweijährige Anleihen fielen um 1/32 Punkt auf 100 8/32 Punkte. Sie rentierten mit 1,60 Prozent. Fünfjährige Anleihen sanken um 2/32 Punkte auf 101 4/32 Punkte. Sie rentierten mit 1,51 Prozent. Richtungweisende zehnjährige Anleihen stiegen dagegen um 2/32 Punkte auf 99 28/32 Punkte. Sie rentierten mit 1,63 Prozent. Longbonds mit einer Laufzeit von dreissig Jahren legten um 22/32 Punkte auf 103 9/32 Punkte zu. Sie rentierten mit 2,10 Prozent./bgf/jkr/he

(AWP)