US-Anleihen zeigen sich nach Aussagen von Fed-Chef Powell uneinheitlich

US-Staatsanleihen haben am Mittwoch im späten Handel uneinheitlich tendiert. Nach Aussagen von US-Notenbankchef Jerome Powell legten die Kurse von Papieren mit kürzeren Laufzeiten zu, während solche mit langen Laufzeiten stagnierten oder nachgaben. Entsprechend unterschiedlich entwickelten sich die Renditen.
10.07.2019 21:14

Powell hatte die Tür für eine baldige Leitzinssenkung weiter offen gelassen. "Die Unsicherheit um Handelskonflikte und Sorgen um die Weltwirtschaft lasteten zuletzt auf dem Ausblick für die US-Wirtschaft", sagte er am Mittwoch laut einem vorab veröffentlichten Redemanuskript in Washington vor Vertretern des Repräsentantenhauses. "Der Inflationsdruck bleibt verhalten." An den Finanzmärkten wird fest mit einer Zinssenkung Ende Juli gerechnet.

Zweijährige Anleihen legten um 5/32 auf 99 20/32 Punkte zu. Sie rentierten mit 1,82 Prozent. Fünfjährige Anleihen stiegen um 7/32 Punkte auf 99 20/32 Punkte. Sie rentierten mit 1,83 Prozent. Richtungweisende zehnjährige Anleihen verharrten bei 102 24/32 Punkten. Sie rentierten mit 2,06 Prozent. Longbonds mit einer Laufzeit von dreissig Jahren fielen um 21/32 Punkte auf 106 10/32 Punkte. Sie rentierten mit 2,57 Prozent./bek/he

(AWP)