ABB-CEO nennt Angebot für Kuka "pure Spekulation" - Memo

Zürich (awp) - ABB-CEO Ulrich Spiesshofer nennt Gerüchte, wonach der Schweizer Technologiekonzern ein Übernahmeangebot für den deutschen Roboterbauer Kuka machen könnte, "reine Spekulation". Dies berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg und zitiert dabei aus einem Memo von Spiesshofer an die eigene Belegschaft. "Wir müssen nicht Marktanteil kaufen, um die kritische Masse im Automationsgeschäft zu erreichen", so der ABB-Chef im Memo. Man habe die kritische Grösse in diesem Geschäft bereits und sei gut positioniert, um aus eigenen Kräften profitabel zu wachsen.
24.06.2016 19:04

Hintergrund ist das jüngst vorgelegte Übernahmeangebot des chinesischen Haushaltsgerätehersteller Midea für Kuka. Dieses hatte zu einem gewissen politischen Widerstand in Deutschland geführt und eine Suche nach alternativen Investoren ausgelöst. In diesem Zusammenhang war ABB neben Siemens als möglicher Käufer genannt worden.

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(AWP)