ABB erhält Auftrag von EnBW zum Ausbau von Schnellladestationen

(ergänzt um weitere Details) - Der Industriekonzern ABB hat vom deutschen Energieversorger EnBW einen weiteren Grossauftrag zum Ausbau der Ladesäulen für Elektrofahrzeuge an deutschen Autobahnen erhalten. Der Auftrag sieht den Bau von 117 Schnellladesäulen an Standorten des Raststättenbetreibers Tank & Rast bis Ende 2017 vor, wie ABB am Mittwoch mitteilte.
20.09.2017 13:49

Bereits im vergangenen Jahr hatte ABB 68 solcher Schnell-Ladestationen an EnBW geliefert, die an 34 baden-württembergischen Raststätten stehen. Nun kommen 85 Standorte ausserhalb des Bundeslandes, vor allem im Süden und Westen Deutschlands, hinzu. ABB sieht sich mit mehr als 5000 installierten Ladesystemen für Autos und Nutzfahrzeuge in Europa und den USA als führend in dem Bereich.

An den Ladesäulen mit einer Leistung von 50 Kilowatt (kW) können Elektroautos in 30 Minuten aufgeladen werden. Der Preis liege bei rund 30'000 Euro pro Stück, sagte ein EnBW-Sprecher. Insgesamt koste die Installation jeweils einen sechsstelligen Betrag.

Tank & Rast hat sich zum Ziel gesetzt, bis zum Jahresende Ladestationen an allen rund 400 Autobahn-Raststätten in Deutschland zu installieren. Sie werden teilweise von Versorgern wie EnBW und Innogy betrieben, andere auch von Tank & Rast selbst. Der Raststättenbetreiber gehört einem Konsortium um den Versicherungskonzern Allianz.

(AWP)