Air Berlin: Gute Perspektiven für 80 Prozent der Beschäftigten

Die insolvente Fluggesellschaft Air Berlin sieht im laufenden Verkaufsprozess gute Jobperspektiven für 80 Prozent der Beschäftigten. "Es wird uns nicht möglich sein, alle Arbeitsplätze zu erhalten", räumte Sachwalter Lucas Flöther am Montag ein. Mehrere tausend Beschäftigte könnten jedoch bei der Lufthansa unterkommen. Mit dem deutschen Marktführer laufen Verhandlungen über Teile der Air Berlin sowie ihre Töchter Luftverkehrsgesellschaft Walter und Niki. Zudem wolle der Billigflieger Easyjet einen Teil der Flotte übernehmen, was weitere Arbeitsplatz-Perspektiven bringe.
25.09.2017 15:21

"Wir sind noch nicht am Ziel unserer Verhandlungen", sagte der Generalbevollmächtigte Frank Kebekus. "Ein stabiler Flugbetrieb in den kommenden Tagen und Wochen ist Grundvoraussetzung für den Erfolg." Das Unternehmen verhandelt bis 12. Oktober über einen Verkauf, die Zustimmung der EU-Kommission erhofft sich Flöther bis Jahresende. Air Berlin hatte Ende März 8600 Mitarbeiter, darunter auch Teilzeitkräfte. In Vollzeitstellen gerechnet ergibt sich nach Unternehmensangaben vom Montag die Zahl 6500./bf/DP/stw

(AWP)