Air France-KLM startet mit mehr Verlust ins Jahr

Die Fluggesellschaft Air France-KLM ist zum Jahresstart trotz weiterer Einsparungen tiefer in die roten Zahlen geflogen. Wegen ungünstiger Währungseffekte fiel der operative Verlust im ersten Quartal mit 143 Millionen Euro rund 44 Prozent höher aus als ein Jahr zuvor, wie die französisch-niederländische Lufthansa-Rivalin am Donnerstag in Paris mitteilte. Unter dem Strich wuchs der Quartalsverlust um fast 40 Prozent auf 216 Millionen Euro. Fluggesellschaften schreiben im Winter meistens rote Zahlen. Ihre Gewinne fliegen sie vor allem in der Hauptreisezeit im Sommer ein.
04.05.2017 07:43

Das Management um Vorstandschef Jean-Marc Janaillac lobte zwar die gesunkenen Stückkosten und weniger leere Sitze in den Maschinen der Gesellschaft. Es warnte aber vor der anhaltenden Unsicherheit in der Weltpolitik und vor der Entwicklung der Treibstoffpreise. Im ersten Quartal zählte Air France-KLM zwar fünf Prozent mehr Fluggäste als im Vorjahr, der Umsatz legte jedoch nur um zwei Prozent auf 5,7 Milliarden Euro zu./stw/fbr

(AWP)