AIR Worldwide schätzt Kosten nach Hurrikan "Maria" in Karibik auf 40-85 Mrd USD

Der Hurrikan "Maria", der vergangene Woche über die Karibik hinweggezogen ist und schwere Schäden verursacht hat, dürfte die Versicherungsindustrie teuer zu stehen kommen. Der Katastrophen-Spezialisten AIR Worldwide schätzt die versicherten Kosten in einer ersten Schätzung auf 40 bis 85 Mrd USD. Dabei seien mehr als 85% der Kosten auf der Insel Puerto Rico angefallen, teilte AIR am Montagabend mit.
25.09.2017 22:35

Mit "Maria" hat nur rund zwei Wochen nach "Irma" ein weiterer Hurrikan mit Spitzenwindgeschwindigkeiten der Kategorie 5 und viel Regen die Karibik heimgesucht. Am 19. September traf das Sturmtief vom Atlantik herkommend auf die Insel Dominica und wanderte via Guadeloupe auf Puerto Rico zu, wo er am Mittwochmorgen lokaler Zeit die Insel erreichte. Anschliessend traf er abgestuft auf Kategorie 3 auf die Dominikanische Republik.

Derzeit zieht das Sturmtief auf dem Meer der US-Ostküste entlang gegen Norden. Ob er auf Land treffen wird, bleibt abzuwarten. Derzeit gehen Meteorologen davon aus, dass er sich zu einem Tropensturm abschwächen und in den Atlantik abdrehen wird.

mk

(AWP)