Airbus Helicopters kämpft weiter mit schwacher Nachfrage

Der Hubschrauber-Hersteller Airbus Helicopters hat angesichts mauer Bestellungen seinen Auftragsbestand im abgelaufenen Jahr nicht halten können. Mit 418 ausgelieferten Hubschraubern habe die Produktion um fünf Prozent zugelegt, sagte der Airbus-Helicopters-Chef Guillaume Faury am Freitag im französischen Marignane. Wegen schwacher Nachfrage und einiger Abbestellungen habe die Tochtergesellschaft des Luftfahrt- und Rüstungskonzerns Airbus aber unter dem Strich nur Aufträge über 353 Hubschrauber hereinholen können. Das waren immerhin 20 mehr als im Jahr 2015.
27.01.2017 10:07

"Unter den letzten Jahren war 2016 wahrscheinlich das schwierigste für die gesamte Hubschrauberbranche", sagte Faury. Ende 2016 belief sich der Auftragsbestand des Unternehmens auf 766 Hubschrauber. Im gesamten Jahr verbuchte Airbus vor Abzug von Stornierungen unter anderem Bestellungen über 188 leichte einmotorige Helikopter, 163 leichte zweimotorige Maschinen der Typen H135 und H145 sowie 23 Exemplare des Mehrzweck-Hubschraubers Super Puma. Die Bestellung von 30 Super-Puma-Maschinen, die Kuwait angekündigt hat, erwartet Faury für 2017./stw/stb

(AWP)